Pubertät

Herausforderung für Eltern und Kinder


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Die Pubertät zählt zu den erstaunlichsten Wandlungen der Kinder und Jugendlichen, sie werden erwachsen und streben danach, ihre wundervollen, neu erwachenden Kräfte wie Schmetterlingsflügel fröhlich zu entfalten. Doch dieser Prozess kann anstrengend sein, bereitet nicht immer Freude und schafft manchmal sogar Neid (siehe das Märchen von Schneewittchen). Er kann bei allen Beteiligten sogar große (Existenz-)Ängste bis hin zur Gefahr für Leib und Leben hervorbringen. Aber tatsächlich ist die Pubertät eine ganz natürliche Wandlung, die zumeist erst durch gesellschaftliches Versagen gegenüber des jugendlichen Rebellionsbedürfnisses ihre krankhaften Formen annimmt.
Auch Jugendliche brauchen in dieser Phase vor allem liebevolle Aufmerksamkeit und bedingungslose und vorurteilsfreie Achtung ihrer Anliegen.

Dieses natürliche und für jede Gesellschaft „eigentlich“ erfrischende Verhalten ist jedoch häufig unerwünscht und in den abendländischen Kulturen zähmend mit dem beginnenden Genuss von Alkohol und Rauchen verknüpft worden – häufig, ohne dass auch nur ansatzweise eine geistig-seelische Begleitung reifer Erwachsener erkennbar bzw. möglich ist. Mehr oder weniger allein gelassen, reduziert sich pubertäres Verhalten oft in „NULL-BOCK-“ und Trotz-Verhalten sowie risikoreiche Aktionen. Darin entlädt sich „eigentlich“ ganz natürliches Streben der jungen Menschen nach Geliebt-Sein, Selbsterkenntnis und als kraftvolles, geschlechtliches und erwachsenes Wesen mit eigener Meinung bedingungslos angenommen zu werden.

Aber moderne Einweihungs-/Initiationsriten, wie Konfirmation und Jugendweihe, haben ihren ursprünglichen Sinn häufig verloren, den jungen Menschen in ihrer überschäumenden – auch geschlechtlichen – Kraft seelisch und weise beizustehen. Es gilt Jugendlich zu ermöglichen, diese Wandlung bewusst und intensiv durchleben zu dürfen.

Dafür bedarf es erfahrene und behutsam begleitende Erwachsene, die sie mit ihren neuen Kräften achtungsvoll annehmen, mit Ihnen Grenzen ausloten und erfahren lassen ... und sich mit ihnen über ALLE Themen zwischen Leben und Tod sowie Jenseits tabulos und offen auseinandersetzen.


Häufige Fragen:

  • Wer bin ich?
  • Wer will ich sein?
  • Was ist Liebe?
  • Was ist Tod?
  • Macht es Sinn, was ich mache?
  • Warum versteht mich keiner?
  • Ich will nicht, wie die Erwachsenen werden! Aber wie mach ich das?
  • Kann ich die Welt verändern?
  • Welchen Sinn hat Schule?
  • Warum soll ich einen Beruf erlernen?
  • Sind Erwachsene Vorbilder?
  • Ist die von Eltern usw. geschaffene Welt lebenswert?
  • Weshalb belügen sich viele Erwachsene so häufig und auch andere?
  • Soll ich wirklich mein Leben lang „sinnlose“ Arbeit leisten, um Freude und Lebenslust zu empfinden?
  • Geht das überhaupt?